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Was ist Tracht

Tracht ist der Oberbegriff für die Nahrung, die die Bienen eintragen, also Nektar, Pollen und Honigtau. Die so genannten Haupttrachtpflanzen bieten den Bienen einen erheblichen Überschuss an Nektar, Pollen und Honigtau und stärken damit die Entwicklung des Volkes. Für uns Imker sind sie deshalb von einer besonderen wirtschaftlichen Bedeutung. Die Blütentracht ist durch zahlreiche Pflanzenarten und eine festgelegte Blühfolge gekennzeichnet. Die Trachten können aufgrund vieler Kriterien (z.B. Jahreszeit, Biotop oder spezieller Trachtpflanze ) unterschieden werden:

Frühtracht
Von Anfang bis Ende Mai dienen unter anderem die Blüten von Obst und Löwenzahn dem Wachstum und der Stärkung des Bienenvolkes. Nur bei starken Völkern ist mit dieser so genannten Frühtracht auch die erste Honigernte möglich. Die Obstblüte liefert den Bienen besonders viel Nektar und Pollen. Gleichzeitig führen Bienen den Hauptteil der Bestäubungsarbeit aus und fördern so bei Obstbäumen die Entwicklung des Fruchtansatzes.

Frühsommertracht
Ab Ende Mai bis Mitte Juni ändert sich die Trachtsituation. Blütenpflanzen und Blumen der Wiesen gewinnen als Nektar- und Pollenquellen für die Bienen an Bedeutung.

Sommertracht
Zwischen Frühsommer- und Spättracht liegt die Sommertracht. In dieser Zeit liefern insbesondere Linde, Blütenpflanzen und Sonnenblume den Bienen Nahrung.

 

Honigtautracht
Die Honigtautracht tritt, je nach Baumart, in den Jahren sehr unregelmäßig von Ende Mai bis Ende September auf. Typische Trachtpflanzen sind z.B. Tanne, Kiefer, Lärche oder Ahorn.


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